Fissurenversiegelung bei Kindern
Fissurenversiegelung zum Schutz der besonders kariesgefährdeten Backenzähne
Die Kauflächen der Backenzähne sind gefurcht. Die tiefen Furchen, die Fissuren, werden oft von der Zahnbürste nicht richtig erreicht. Speisereste bleiben hängen, es bildet sich Zahnbelag. Dort haben die Kariesbakterien gute Lebensbedingungen. Um das zu verhindern, kann der Zahnarzt diese Fissuren mit einem speziellen Kunststoff versiegeln und so die Strukturen glätten. Die Fissurenversiegelung erfolgt in der Regel gleich nach dem Durchbruch der bleibenden Backenzähne. Bei tiefen Fissuren ist sie aber auch schon beim Milchgebiss sinnvoll. Die frühzeitige Versiegelung reduziert die Gefahr von Karies deutlich. Eine Versiegelung bleibt oft 10 oder sogar 20 Jahre lang intakt.
Mit einer Sonde kann der Zahnarzt die Tiefe der Fissuren ermitteln und eine Empfehlung bezüglich der Versiegelung abgeben. Die eigentliche Behandlung dauert meist nur wenige Minuten: Der Zahn wird trockengelegt und vorbehandelt. Nach dem Auftragen des speziellen Kunststoffs erfolgt das Aushärten mittels Blaulicht. Dann überprüft der Zahnarzt, ob die Kauflächen gut aufeinander passen und poliert die nun glatte Oberfläche. Die Behandlung ist schmerzfrei und oft schon nach einer Viertelstunde beendet.